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| Volker
Mueller (Hg.): Sokrates und der Anfang freien Denkens zwischen Tugend und
Wissenschaft. ALV-Schriftenreihe Band 15
Vor
2400 Jahren nahm der griechische Philosoph Sokrates den Schierlingsbecher
und schied aus dem Leben, um seinen freien weltanschaulichen Auffassungen
treu zu bleiben. Die Anschuldigungen gegen ihn im Athen der Polisdemokratie,
gegen die Götter aufzutreten und die Jugend geistig zu verführen,
beinhalteten religiöse Intoleranz und Feindschaft. Mit Mut trat Sokrates
für das freie Philosophieren, für Geistesfreiheit und für
ein sozial gerechteres Zusammenleben ein. Er stand an der Wiege des europäischen
aufklärerischen Denkens, befruchtete die Philosophie eines Platon
und eines Aristoteles und leuchtet uns aus antiker Zeit heroisch herüber.
Mit ihm begann das freie menschliche Denken als begriffliches Denken und
die Philosophie als Wissenschaft.
44
S. geh., ISBN 3-933037- 47-6, Euro 3,50 |
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| Erich
Lange: Der Morgenrötemensch und andere wissenschaftliche Mythen aus
der Biologie
Auch
in der Wissenschaft ist nicht alles Gold was glänzt. Zwar klären
sich früher oder später wohl alle Irrtümer einmal auf, aber
erstaunlich ist es doch, was oft über Jahrzehnte hinweg auch ernst
zu nehmende Fachleute fälschlicherweise akzeptieren. Einige Kostproben
hiervon finden sich in diesem Buch. Ist es zu glauben, dass es über
40 Jahre dauern sollte, bis die Anthropologen erkannten, dass der berühmte
Schädel von Piltdown aus modernen menschlichen Schädelknochen
und einem Affenunterkiefer fabriziert worden war? Musste es wirklich bis
nach dem Zweiten Weltkrieg dauern, bis allen Medizinern klar war, dass
die bekannten Abwehrfermente, von deren Existenz der Biochemiker Emil Abderhalden
die Welt schon 1912 in Kenntnis gesetzt hatte, reiner Humbug waren?
211
S., kart., ISBN 3-933037-44-1, Euro 17,90 |
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| Georg
Biedermann: Der anthropologische Materialismus Ludwig Feuerbachs. Höhepunkt
und Abschluss der klassischen deutschen Philosophie
Wer
war der Mensch Ludwig Feuerbach? Wie hat er gedacht, gearbeitet, gelebt?
Unter welchen privaten und gesellschaftlichen Umständen ist seine
bahnbrechende Philosophie entstanden? Die Abhandlung Georg Biedermanns
dient der Erinnerung an den großen deutschen Philosophen, dessen
Geburtstag sich am 28. Juli 2004 zum 200. Male jährt. Ludwig Andreas
Feuerbach (1804–1872) hat sich, ähnlich wie seine Vorgänger Kant
oder
Hegel, aus ersten weltanschaulich und erkenntnistheoretisch geprägten
Überlegungen zu einem hervorragenden Denker und Mitgestalter der klassischen
deutschen Philsophie entwickelt. Georg Biedermann beschreibt nicht nur
die Weltanschauung Feuerbachs, sondern gibt auch interessante Einblicke
in das Privatleben und die familiären Hintergründe des berühmten
deutschen Denkers.
150
S., kart., ISBN: 3-933037-40-9, 12,90 EURO |
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| Jan
Bretschneider / Hans-Günter Eschke (Hg.): Humanismus, Menschenwürde
und Verantwortung in unserer Zeit
In
einer sich stetig wandelnden Welt gilt es, die Beziehungen zwischen Verantwortlichkeit
für die Welt und Freiheit in der Welt immer wieder neu zu überdenken.
Sechs Autoren kommen hier zu Wort:
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Der
Tierphysiologe Heinz Penzlin schreibt über das Verhältnis
von Freiheit und Verantwortung. Was sind die gegenwärtigen und künftigen
Bestimmungen des Menschen in unserer Welt?
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Der
Philosoph Hans-Günter Eschke äußert seine Gedanken
zur Idee von der Würde des Menschen. Welche Verantwortlichkeit im
Denken und Handeln ergibt sich daraus?
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Der
Ökologe Rudolf Bährmann betrachtet den Menschen in seinen
vielfältigen Beziehungen zur Natur. Dieses Verhältnis muss neu
durchdacht und gestaltet werden!
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Der
Philosoph Rolf Löther widmet sich in seinem Aufsatz der Noosphären-Konzeption
von Vernadskij. Wie wird die Biosphäre aussehen, in der Menschen zukünftig
leben können.
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Den
Beziehungen zwischen Menschen und Tieren widmet sich der Biologielehrer
und Naturphilosoph Jan Bretschneider. Er charakterisiert deren Vielfalt
und setzt sich kritisch mit so manchem Problem beim Gestalten dieser Verhältnisse
auseinander.
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Der
Philosophiehistoriker Georg Biedermann weist am Beispiel des Schuhmachermeisters
und Philosophen Jakob Böhme nach, dass Gott, die Natur und der Mensch
in ihren Beziehungen schon frühzeitig Gegenstand freisinnigen Denkens
waren.
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Schließlich
äußert sich noch einmal Hans-Günter Eschke. Wie
sieht die Verantwortlichkeit des Menschen für sich selbst, aber auch
für seine zukünftigen Lebensgrundlagen aus.
273
S., kart., ISBN 3-933037-39-5 € 20,90 |
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