|
|
|
| H
e r z l i c h w i l l k o m m e n a u f u n s e
r e r H o m e p a g e.
Als
Freigeistige Aktion für humanistische Kultur e.V. stehen wir in der
Tradition des Anfang des vorigen Jahrhunderts (1906) durch Ernst Haeckel
gegründeten Deutschen Monistenbundes. Der Bund wurde durch die Nationalsozialisten
1933 verboten und 1946 von München aus wieder gegründet. 1963
übernahm Willi Henkel das Amt des Bundesvorsitzenden und blieb es
bis 1987. Heute sind wir ein eingetragener Verein, dem Gemeinnützigkeit
zuerkannt wurde. |
|
| Was
ist Monismus?
Der
Monismus ist eine Weltanschauung, die sich ausschließlich auf die
gesicherten Ergebnisse der Naturwissenschaft stützt. Für einen
Monisten stellt die Welt eine Einheit dar, in der alles auf „das Eine“
- auf die Natur - zurückzuführen ist. Es gibt keine außer-
oder überweltlichen Wesen und Kräfte, die in die Vorgänge
der Natur oder des menschlichen Lebens eingreifen könnten. Die Forderungen
der Moral stellen im Monismus keine übernatürlichen Gebote dar,
sondern sind das notwendige Resultat des menschlichen Zusammenseins. Dabei
ist die Moral kein statisches Gesetz, sondern ein zu permanenter Entwicklung
fähiges Prinzip. In der monistischen Weltanschauung wird der Staat
als das Ergebnis menschlichen Organisationsstrebens begriffen und hat als
organisches Wesen nur weltliche Aufgaben zu erfüllen. Die Hauptaufgabe
des Staates ist es, die größtmögliche Freiheit des Einzelnen
mit einer vollkommenen Ordnung des Ganzen zu verbinden. Ein Dualismus im
Staatsbetrieb, die Paarung zwischen Kirche und Staat wird von Monisten
als unnatürlich und als für die Menschheitsentwicklung hemmend
abgelehnt.
|
|
 |
Oben:
Tradtionssymbol der Freigeistigen Aktion für humanistische Kultur
e.V. (ehem. Deutscher Monistenbund).
Ganz
oben: Medusen gehörten zu den liebsten Forschungsobjekten Ernst Haeckels.
Hier eine Auswahl seiner Zeichnungen, mit denen er auch seine "Villa Medusa"
in Jena schmückte. |
|
|
|
|
| Unsere
Ziele und Arbeitsschwerpunkte sind:
1)
Aufklärungsarbeit zu leisten und eine freigeistige Weltanschauung
im Sinne der „Aufklärung“ weiterzuentwickeln.
2)
Einzutreten für eine humanistische Ethik, die ihre Begründung
im verantwortungsvollen Umgang der Menschen miteinander und mit der Umwelt
hat.
3)
Einen Betrag zur Entwicklung und Verbreitung einer freigeistig-humanistischen
Weltanschauung zu leisten, und daher für Religions- und Weltanschauungsfreiheit
einzutreten sowie für die im Grundgesetz vorgesehene, aber bisher
nur mangelhaft verwirklichte Trennung von Staat und Kirche, sowie für
die Trennung von Schule und Kirche.
4)
Unterstützung von Bemühungen zur Einführung von Werteerziehung
in den Schulen analog zu dem Schulfach LER.
5)
Durch Zusammenarbeit mit anderen freigeistigen und humanistischen Verbänden
einen Beitrag zur freigeistig-humanistischen Kultur zu leisten (dies wird
durch unsere Mitgliedschaft im Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften
e.V. unterstützt).
6)
Veranstaltung von Vorträgen, Seminaren und Workshops zu Weltanschauungsfragen,
Fragen der Menschenrechte und -würde, Wissenschaftsgeschichte und
-entwicklung, atheistischen Philosophie sowie von freigeistig-humanistischen
Werten und Wertevermittlung.
7)
Organisation von Autorentreffen zur Bündelung freigeistigen und humanistischen
Potentials mit dem Ziel, sich ergänzende und/oder neue Arbeitsfelder
zu erschließen, die sich letzten Endes in neuen Publikationsprojekten
niederschlagen.
Wir
wünschen Ihnen nun viel Spaß beim Surfen. |
|
|